Smilla

  • …so heißt ein Kunstprojekt das Stephan Brenn 2009 gemeinsam mit zwei weiteren Künstlern realisiert hat. Diesen wunder­baren Titel hat er zwar nicht selbst er­sonnen, er benennt aber den Ort einer Ideenarena, was sag ich, einer sprudelnd

  • Immer wieder, hie und da, fallen mir Menschen auf, die mit überkreuzten Beinen dastehen. Was, so frage ich mich seit einer Weile, mag wohl der Grund sein, dass es zumeist Mädchen oder junge Frauen sind, selten ältere Frauen und so gut wie nie

  • „Sehr kalt in Deutschland!“ finden Addam, Daniela und Alan aus Venezuela, und dass sie die zu den schneefesten Skihosen passenden Jacken nicht tragen, liegt daran, dass sie eigentlich gerade Fußball spielen. Mitten im

  • „Der Jugend unbeschwertes Spiel…“, das hab ich mal in einem Buch gelesen; leider will mir nicht einfallen in welchem. Gesagt hat es ein alter, kauziger Mann der weder mochte, was er solcher Art kommentierte, noch das Herz der

  • Zuerst überholt Lu mich mit dem Fahrrad und anschließend ich sie; ich bin neugierig, die Frau mit dem bunten Schal und der bestickten Weste von vorne zu sehen. Dass ich sie fotografieren darf freut mich, und nachdem wir ein Weilchen geredet

  • Das ist Johann König in seinem Bühnen­anzug. Dass er darin auch auf der Straße posiert hat einen Grund, und zwar einen guten: „Was machen wir jetzt mit dem Anzug? Versteigern?“ hat Johann mich letzten Dienstag, wenige Minuten nach

  • Eine Woche haben Albina und Edward Zeit sich ein wenig in Deutschland umzusehen. Sie machen einen Städtetrip, der in München begonnen hat und über Köln nach Berlin führt.Die beiden leben in St. Petersburg, wo Edward einen technischen Beruf

  • …so heisst der Bildband von Gerd Danigel, und am liebsten würde ich nun eine Aus­wahl der darin enthaltenen Fotos ver­öffentlichen. Allein, am Ende wäre es wohl beinah das ganze Buch, denn daraus auszuwählen gleicht einer Unmöglichkeit.

  • Eisprinzessin, dieses Wort macht es sich sofort in meinem Kopf bequem, als ich Zoey in einem Berliner Café sehe.  Zoey ist eine ganz und gar echte Berlinerin: „In der dritten Generation. Ja, na echt, dass muss man ja dazusagen. Bin

  • „Man sagt ja sehr oft ‚Eigentlich…‘, aber man muss auch den Mut haben, dass das Eigentlich wahr wird. Immer wieder.“ Das ist Herr Hasumis Antwort auf die Frage, worauf es im Leben ankommt, und er lacht, während er

  •  Manch Werktätigem, der sich im Zustand der verzehrenden Sehnsucht nach erhol­samen Urlaubstagen befindet, mag dies ein Trost sein: auch Touristen sind durchaus mit weltlichem Ungemach konfrontiert. Ich weiß das, weil ich von Zeit zu Zeit

  • Sie war zwar heute verkaufsgeöffnet, die Stadt, hat sich aber doch von erstaunlich ruhiger Seite gezeigt. Vielleicht war es auch in mir selbst einfach ruhig, so dass ich mit entsprechendem Blick die Dinge sehen konnte. Wer mag das mit

  • Zwölf Samstage ist der Rothaarigentag her, und ich bleib meinem bummeligen Ver­öffentlichungsrhythmus treu, der sich dies­bezüglich nun mal eingeschlichen hat. Den Jungs und den Männern, denen meine über­wiegende fotografische Aufmerksam­keit

  • Vor über dreissig Jahren hat Frau Z. ihren karierten Mantel in einem kleinen Laden beim Dom gekauft. Weil sie keinen Pulli und keine Strickjacke darunter tragen kann, hat der Mantel üblicherweise ab November temperaturbedingte Tragepau­se. Nicht

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