• Grün ist die Hoffnung…

    …und bei lauer Luft und Sonnenschein ist in mir heute die Hoffnung auf einen nahenden Frühling erwacht. Meiki hofft daß sie einen schönen Ort findet, an dem ihr – derzeit noch geheimes- Projekt eine passendes Zuhause findet, und noch kryptischer kann ich nun wirklich nicht schreiben, über diese wie ich finde vielversprechende Idee; alles Gute noch mal von hier aus. Meiki’s Brille ist übrigens aus Holz, gekauft bei einem Optiker mit Leib und Seele in Ehrenfeld. Mehr schöne Brillenmodelle aus Holz hab ich bei Urban  …

  • Am Aschermittwoch…

    Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Musik Dickus Dankert …ist alles vorbei; so singen es die Karnevalisten. Vorher aber wird noch der Nubbel verbrannt. Der Nubbel muß für alle Sünden büßen, die er gar nicht selbst begangen hat. Wer also meint während der Karnevalszeit Schuld auf sich geladen zu haben, darf sie auf den armen Kerl aus Stroh abwälzen, der sein Dasein zuvor draussen, hängend über den Kneipen, fristen muss. Um Mitternacht dann  …

  • Horizonterweiterung

    So, es ist soweit; kaum treibt man sich von früh bis spät auf dem Karneval herum, macht ungezählte Bilder, nimmt ein kleines Video auf, verbringt den ganzen Sonntag damit daraus einen Film zu schneiden, und hatte dabei auch noch richtig Spaß, wird schon ein schöner Bericht draus. Und den könnt ihr nun bei Two for Fashion sehen, in deren Auftrag ich meinen Beitrag zur Völkerverständigung leisten kann, und den Kölner Karneval aus meiner Sicht und von seiner, für mich, schönsten Seite zeigen darf.Für das Video habe ich Stylistin Natalia  …

  • Disco Queen

    Der Karneval in Köln hat mich doch mehr auf Trab und in Bewegung gehalten als ich vermutet hätte. Unentwegt war ich mit der Kamera unterwegs, hab an die 1000 Bilder gemacht und auch ein kleines Video gedreht. Und wer sich nun fragt, wo all die Bilder sind; morgen gibt es eine Auswahl zu sehen, allerdings nicht hier. Ich sag natürlich rechtzeitig Bescheid wo sie zu finden sind. Hier gibt’s nun Anna zu sehen, die von der Kunst der minimalistischen Verkleidung inspiriert mit ein paar Accessoires und ein wenig Schminke  …

  • Partypapa

    Diese beiden jungen Männer sind Brüder, und beide komplett in des Vaters Sachen eingekleidet. Nur die Schuhe und was sie direkt am Leibe tragen ist ihr eigenes. Im Karneval sind die Begegnungen irgendwie schneller; auch schneller vorbei. Weil ich also nicht gefragt habe ist es nun jedem selbst überlassen darüber zu sinnieren, ob die beiden sich mit dem Bedürfnis einen Ausgleich herstellen zu wollen entschieden haben, Papa’s Kleidung quasi nachträglich zum feiern auszuführen. Vielleicht weil er dies selbst zu selten erledigt hat. Oder  …

  • Weiberfastnacht

    Nein ich werde jetzt nicht in den nächsten Tagen ein Karnevalskostüm nach dem anderen posten. Aber heute geht er los, der Strassenkarneval in Köln, und das ist schon eine Meldung wert. Seit heute morgen in aller Frühe sehe ich kostümierte Menschen an meinem Fenster vorüberziehen. Diese beiden jungen Frauen begeben sich als Puffmutter und Anstandsdame in die wogende Partywelle. Und ich werde mich jetzt auch mal auf die Reise machen und Ausschau halten nach selbstkreierten Verkleidungen fernab all der Mönche, Lappenclowns und Pippi  …

  • Kassettenkunst

    Béla isst grad ein Brötchen, ich steh grad da, und denke:…mal gucken ob mir jemand auffällt. Und so spreche ich ihn an, auch wenn er isst, und erfahre interessantes: Béla ist Künstler. Er zeichnet, übermalt, illustriert und macht Installationen, gerne und immer wieder mit Kassetten. Ein Projekt von ihm heißt Tapemosphere, und darüber und mehr noch findet man auf seiner Website. Seine Jacke ist vom Onkel, auf ihn umgeändert in Tokyo, wo er grade war, seinen Kapuzenpulli trägt er linksrum, weil es sich besser anfühlt, und eine  …

  • Entdeckungsreise

    Ramona’s Kleidung kann Geschichten erzählen; die Ohrringe sind aus Fisch-schuppen hergestellt, die Schuhe hat sie von ihrer Oma. Den Mantel hat sie Second-hand gekauft, und dann selbst bemalt: „Ich hab’s schon immer mit Klamotten gehabt“ sagt sie. Ramona ist gelernte Keramikerin und macht auch selbst Schmuck, zB. Ketten aus Keramik. Aber was mich am meisten umhaut ist ihr einmaliges Lachen!…hier gibts noch Detailfotos. Ramona’s clothes can tell storys; the earrings are made of fish-shelters, the shoes  …

  • Einfach Sein

    Johann ist Holländer und lebt in Amsterdam, wo er als Lehrer und Kindergärtner arbeitet. Seine Grundauffassung ist, die Kinder einfach mal machen zu lassen, und nicht immer zu pushen: „Jaa, die müssen sowieso immer so viel dies und das machen…“ sagt er in wunderschönem Holländisch-Deutsch. Sein Schal ist ein selbstgestricktes Geschenk, die Jacke hat Johann aus Italien, und in Köln ist er gerade zur heutigen Ausstellungseröffnung seines Freundes, der gleich neben uns steht; ein Bildhauer aus Berlin, der, wie er selbst  …

  • Knocking on heavens door

    Jaqueline hat einen ungewöhnlichen Berufswunsch; sie möchte gerne Bestatterin werden. Und das sagt sie mit einem so frohen Lachen und ganz entspannt. Sie findet den Tod nicht furchterregend; ihrer Meinung nach gehört er zum Leben dazu. Irgendwann hat sie angefangen sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, und sie hat Berichte gelesen von Menschen , die „zurückgeholt“ wurden, und darüber nicht nur und unbedingt begeistert waren. „Der Tod muss kein Schrecken sein, auch wenn man gerne lebt“ sagt sie, bunt angezogen  …

  • Zeitreise

    Zeitreise lautet diese Woche der Ausruf vom Ehrenwort, und ich hab mir mal ’ne kleine Reiseinstallation am Küchentisch gegönnt. Time travel is called out this week at Ehrenwort, and so I granted myself a little travel-installation at the kitchen-table. …

  • Die kenn ich doch..

    In einer kurzen Pause gehe ich heute an Ulrike vorbei, und denke mir: …die kenn ich doch. Wenige Meter später fällt der Groschen; ich hab sie vor kurzem schon mal fotografiert. Heute wollte sie eigentlich nach Frankfurt auf die Messe, um dort ihre Klapp-Kunst Karten zu promoten. Wegen starkem Schneefall ist sie aber umgekehrt, und ich freu mich sie nun zu treffen. Ihre Köln-Klapp Karte und weitere Motive kann man übrigens bei Abitare erstehen. Und wer die Karte vom Foto in der Post haben möchte, darf gerne bis nächsten Montag 18 Uhr  …

  • Zukunftspläne

    Chelsea ist 8; woher sie die Mütze hat weiß sie nicht mehr, aber die hat sie selber ausgesucht, das steht fest. Wenn sie groß ist möchte sie armen Menschen helfen, „…weil die nichts haben.“ Im Fernsehen hat sie mal einen Film über Afrika gesehen, und da haben ihr die Menschen so leid getan, und so kam ihr diese Idee. Topmodel möchte sie aber auch werden;( ich vermute das hat sie ebenfalls im Fernsehen gesehen.) Passenderweise findet ja morgen in Köln das offene Casting zu Germanys next Topmodel statt, und ich muss sagen;  …

  • Probephase

    Kirsten studiert Integrated Design an der Köln Internatinal School of Design. Welche Richtung ihr am meisten liegt kann sie noch nicht sagen; „…deswegen studier‘ ich ja in Köln; an der Schule kann ich alles ausprobieren.“ Mitten in der Stadt gibt es übrigens seit September auch den KISD-shop, indem die von den Studierenden gefertigten Entwürfe und gestalteten Produkte besichtigt und gekauft werden können. Der shop-page kann auch ihr Programm während der Passagen 2010 (Interieur Design Week Köln) die heute beginnen,  …

  • Spieß umdrehen

    Michel ist Däne und deswegen spricht man seinen Namen Mikkell. Ein Foto darf ich von ihm machen, aber er will mich auch fotografieren; „Ich fang an“ sagt er und zückt sein Handy. Damit ich weiß wie das ist, meint er, und besticht auch sonst durch Schlagfertigkeit und Wortwitz, und mehr als einmal bringt er mich zum lachen. Er macht meiner Strumpfhose ein Kompliment, fragt interessiert aber verwundert nach meinem Schal, und schweigt anschliessend höflich. Seine Profession ist das Schreiben, verrät er mir, aber nicht viel mehr.  …

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