Weite Welt

  • Sevgi betreibt gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrer Schwester ein kleines Modelabel mit dem Namen Antijen. Seit sechs Jahren entwerfen sie hauptsächlich Kleider in eher puristischem, klassischen und doch sehr modernen Stil. Keiner der drei kommt

  • Zurück aus Istanbul erscheinen mir die Kölner Strassen seltsam leer und nahezu unbelebt. Das liegt natürlich am Vergleich und den noch sehr frischen Eindrücken die in mir nachwirken. Auch lädt das Wetter hier nicht unbedingt zum draußen ver-

  • Ich treffe Eylül in Beyoglu, einem ange- sagten Szeneviertel auf der europäischen Seite Istanbuls. Sie studiert Medien- und Kommuniaktionswissenschaften und sie hat ein klares Ziel; Eylül möchte „Anchorwomen of the News“ werden. Ihre

  • Tunc treffe ich in Nisantasi, dem Viertel Istanbuls wo sich Armani und Prada die Hände reichen, und in dessen noblen Strassen man so manche Dame auf High-heels entlangstöckeln sehen kann, die besser zuhause nochmal den würdevollen Gang eingeübt

  • Rame, gesprochen mit Betonung auf dem ‚e‘, kommt gerade aus einem chinesischen Supermarkt als ich ihn sehe. Sofort fühlt Köln sich total international an; lauter Welten in den unterschiedlichen Welten; und alle neben- und

  • Mike ist aus Amsterdam und schon vor Melt-beginn auf dem Ferropolis-Gelände weil Freunde von ihm dort spielen. Er ist ein ausgesprochener Festival-Typ und all die bunten Bändchen an seinen Armen sind stumme Zeugen wilder Open-Air-Nächte. Wenn er

  • Das ist Stechhahn, kurz Stechi. Sein Name kommt aus frühester Jugend und hat mit Fass anstechen zu tun. Als ich ihn das erste Mal fotografiere ist er grade auf dem Weg zum Catering-Zelt. Beim 2 Mal will er auf keinen Fall mit leeren Händen

  • Das ist Schuh, ganz leicht abzulesen an der Tätowierung am Hals. Dass in all den Bau- und Technikteams beim Melt zahlreiche ungewöhnliche Namen anzutreffen waren habe ich ja bereits erwähnt. In diesem Fall leitet sich der Rufmname vom Nachnamen

  • Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt; durch eine unvorhersehbare Verkettung glücklicher Umstände, um die es an dieser Stelle nicht gehen soll, befinde ich mich derzeit im Osten der Republik auf einem ehemaligen Tagebau- gelände.

  • Dieser Herr heisst Yusuf und kommt aus dem Südosten der Türkei; aus der Stadt Adiyaman. Dort hat er sein Leben lang Lämmer, Kühe und Schafe auf dem Markt verkauft. Jetzt ist er Rentner und besucht gemeinsam mit seiner Frau seinen Sohn, der in

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