…to be alone

Li sagt dass sie Sandrina heißt. Sie kommt aus China und ist gerade auf Geschäfts- reise in Köln. Sie arbeitet für ein großes Telekommunikationsunternehmen und weil sie soviel mit Europäern zu tun hat braucht sie einen “professional name”, wie sie mir erklärt, und da hat sie sich Sandrina ausgesucht. Natürlich reden wir englisch und die Verständigung ist wegen unserer, gegenseitig schwer verständlichen, Aus- sprache ziemlich lustig. So brauche ich recht lange bis ich begreife wer sich den schönen Mantel ausgedacht hat; “Pollsmi!” Da nützt auch schnelles, mehrfaches Wie- derholen nicht viel, aber schließlich fällt der Groschen bei mir. Die Frage was ihr wichtig ist im Leben klappt reibungslos: “Sich um Familie und Freunde kümmern.” Ich frage noch “Do you like cologne?” aber sie antwortet auf “Do you like to be alone?”, was ja eigentlich noch inter- essanter ist; Ja, sie ist gerne alleine. Da ist man nur mit sich selbst im Gespräch, und denkt über alles nach, und das findet sie existentiell wichtig.
Li tells me her name is Sandrina. She’s from China and on a business-trip in cologne. She works for a huge telecommunication-company and for the reason that she has much contact to european people she needed a professional name, she explains. So she choosed Sandrina. Of course we talk in english, and because of our personal pronounciation, which is hard to understand for each other, our little talk is quite funny. I need several trys to get where the coat is from; “Pollsmi!” quick and multiple repetition does’nt really help, but at last the penny dropped. My question what’s important to her in life works trouble-free;” To take care about family and friends.” Then I ask “Do you like cologne?” but she replys to “Do you like to be alone?” which is the better question in a way. Yes, she likes to be alone. Then you discuss things only with yourself, and you can think about anything, and thats of existentially importance, she thinks.
20.04.2010

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