Beste Zeit

Gesa studiert Design an der KISD, und ich muss sagen ich werde immer neugieriger auf diese Schule; habe ich doch bereits einige Male ihre Studenten fotografiert. Den ersten und leichtesten Zugang findet man als Außenstehender über den KISD-shop, der definitiv einen Besuch wert ist. Direkt davor treffe ich auch Gesa, und teile ihr wenig originell mit, dass ihr Aussehen mich an Alice im Wunderland denken lässt. So häufig sie das hört, so wenig ist es beabsichtigt. Sie hat einfach unheimlich Spaß am ‘sich kleiden’, und wenn Besuch kommt zeigt sie immer gerne erst mal ihr Kleider-Schätze. “Das mach’ ich wirklich!” sagt sie und lacht. “Dabei gebe ich gar nicht so viel Geld aus; das geht auch günstig.” Bei der Frage worauf es ankommt im Leben wird sie schon ernster; diese Frage stellt sie sich momentan nämlich selbst auch häufig. “Irgendwie denke ich immer, ich bin jetzt jung, und das soll doch die beste Zeit sein im Leben; da frag ich mich, ob ich die auch richtig nutze, und das beste draus mache…”
Gesa studies Design at the KISD, and I have to admit that I get more and more curious about this school; by now I took the one or other picture of it’s students. The first and easiest way to find out more is the KISD-shop, which definitely is worth a visit. Just outside the shop I approach Gesa, telling her quite unoriginally that her outfit reminds me on Alice in wonderland. As often as she hears this, as less it’s her intention. She just has a lot of fun in getting dressed, and when there are visitors at her place she first likes to show all her wardrobe-treasures. “I really do so!” she says laughingly. “Although I don’t spend too much money on it; it’s possible to keep it affordable:” My question what’s most important in her life makes her ponder and she’s getting quite serious; that’s what she thinks about a lot at the moment: “I always consider, being young is supposed to be the best time in my life, and I keep wondering whether I make the most of it, if I make enough use of it…”

Und Gesa möge mir verzeihen, aber beim weitergehen muss ich an ein weißes Kaninchen denken, und deswegen gibt’s hier noch White Rabbit von Jefferson Airplane, psychedelisch bunt und in stereo. Letzteres war 1967 nicht unbedingt selbst- verständlich.
Die Illustrationen zu Lewis Carrolls Ge- schichte von John Tenniel aus dem Jahre 1865 gibts hier zu sehen, und eine ganz wunderbare und ausfühliche Zusammen- stellung verschiedener Künstler findet man bei Bedtimestories, Kapitel eins :“Down in the rabbit-hole”
And Gesa may excuse me please, but while walking away I have to think on a white rabbit. For this reason you find the song of Jefferson Airplane below, psychedelically colorful and stereo. The latter was’nt yet common at 1967.
The illustrations for Lewis Carrolls story by John Tenniel from 1865 can be seen here, and a wonderful variety of multiple artists is put together at bedtimestories. Chapter one: “Down in the rabbit-hole”
21.04.2010

7 Comments

Schreib mir!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

© Smilla Dankert 2019 | Impressum | Datenschutz