Adressat unbekannt

 

Frau R. ist nicht oft nicht in Köln: „Nur so alle zwei oder drei Monate mal.“ Dabei lebt sie gar nicht weit entfernt im Bergischen Land, und Köln ist die Stadt ihrer Kindheit. Bei jedem ihrer Kölnbe­suche befällt sie eine leichte Traurigkeit: „Die Stadt hat sich verändert –  und nicht zum Guten.“ Was Frau R. stört ist die Lieblosigkeit im öffentlichen Raum: „Was ist das für ein Brunnen? Weiß ich nicht, ach, da kann ich mein Papier reinwerfen.“ improvisiert sie mögliche Gedankengänge ihrer Mitmenschen. Wie zum Beweis steht neben uns am Boden ein verlassener Eis­becher, eine zerdrückter Tetra-Pak liegt herum, sowie allerlei anderer Müll.

 

Auch der Umgang der Menschen unterein­ander habe lieblose Züge und es herrsche bisweilen ein rüder Umgangston. „Da wird man angepöbelt und keiner interessiert sich für den anderen.“ In der Bahn wundert sich Frau R. über all die Menschen, die wie besessen auf ihren Smart-Phones herum­drücken und darüber  „ … über was für Belanglosigkeiten so gesprochen wird.“
„Ich kann nicht sagen, wie es in anderen Großstädten ist, da bin ich zu selten.“ Aber das Köln, das Frau R. als junge Frau erlebt und geliebt hat findet sie im heutigen Köln kaum mehr wieder.

Frau R. ist 73 und sie vermutet, dass in ihrer Generation andere Werte wichtig sind; oder vielleicht sind diese Werte auch von anderer Wichtigkeit. „Schreiben sie das ruhig, das ist nämlich ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt.“

Ebenfalls am Herzen liegt Frau R. die Literatur. Seit 25 Jahren gehört sie einem Literaturkreis an, durch den sie viel gelernt hat: „Wie ist eine Geschichte, ein Erzählbogen aufgebaut, was unterscheidet die Novelle von einer Erzählung… ” Die Teilnehmer widmen sich gemeinam einem bestimmten Thema oder Werk, mit dem sie sich dann intensiv auseinandersetzen. Der letzte Vorschlag kam von Frau R.: „Mich interessiert, wie sich eine Diktatur – oder ein Unrechtsstaat – auf den einzelnen Menschen auswirkt. Also nicht auf die ganze Gesellschaft und das System, sondern wirklich auf den Einzelnen.“ Das Buch, das sie dazu gelesen haben heißt „Adressat unbekannt“ und besteht aus einem fiktiven Briefwechsel zweier Freunde zu Zeiten von Hitlers Macht­ergreifung.

„Es ist nur ein ganz schmales Büchlein, aber es ist eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt.“ sagt Frau R.
Ich habe mir das Buch direkt nach unserer Begegnung gekauft und Frau R. zu Ehren an einem Brunnen fotografiert. Abends habe ich es gelesen und gerne würde ich nun Kluges dazu schreiben. Das kann ich aber nicht, denn zu frisch ist der Eindruck, die Verwirrung oder besser die Verstörung, die die Wucht der beschriebenen Entwicklung in mir bewirkt hat.
Lediglich eine unbedingte Leseempfehlung möchte ich gern aussprechen. Ich vermute stark, dass mich diese Geschichte um Freund­schaft, ihren Verlust und Verrat, und um Rache, gedanklich lebenslang be­schäftigen wird.

 

Zu Frau R.s Vorstellung von einem respektvollen Umgang miteinander gehört auch „ … dass man nicht immer nur so aneinander vorbei geht.“ Das haben wir zum Glück nicht getan und wieder einmal denke ich, wie unbeschwert leicht man doch auch mit eben noch Fremden über wirklich interessantes sprechen kann.
06.07.2013

44 Comments

  • Liisa sagt:

    Und wieder so eine wunderbare Begegnung, die Du da gehabt hast. Eine beeindruckende Frau, mit bedenkenswerten Aussagen. Von dem Buch hab ich schon mal gehört, es allerdings wieder vergessen gehabt. Ich habe mir jetzt den Titel gleich notiert und hoffe es bald mal zu lesen. Dir ein schönes Wochenende!

  • Anna sagt:

    Bevor ich den Text gelesen hatte, hat gerade das Bild mit der Taube und dem Eisbecher mich eigentümlich stark angerührt (und tut's irgendwie immer noch) – so unterschiedlich kann Wahrnehmung sein…

    Ich ziehe sehr in Erwägung, mir das Buch schnell zu kaufen!

    Danke, dass Ihr nicht nur so aneinander vorbei gegangen seid!

  • smilla sagt:

    Liisa, weisst du was; ich schicke dir einfach mein Buch zu. Vielleicht kannst du es dann an Anna weiterschicken, wenn du es gelesen hast. Und wer weiß, an wen Anna es dann schicken kann…
    Wie wäre das?

  • ach, was für eine schöne begegnung! das in-kontakt-kommen mit fremden mag ich hier im norden auch so sehr.
    danke fürs teilhaben lassen und liebe grüße aus hamburg.
    anja

  • Anna sagt:

    Tolle Idee!!, Smilla! Liisa, ohne schon zu wissen, ob Du Lust hast – ich schick' Dir gleich meine Adresse!

  • Alina sagt:

    Ein absolut grandioses Buch. In unserer Familie sagen wir zu solchen Büchern "Frühstücksbuch"- man kann es während eines langen Frühstücks lesen. Was in keiner Weise die Schlagkraft und den immensen bleibenden Eindruck der Erzählung mindert. Seit Jahren DAS Buch, das zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen verschenkt wird, damit es Verbreitung findet.
    Startet damit eine Ketten-Lesereihe, es lohnt sich!
    Und liebe Frau. R: ich glaube nicht, dass sich die Wichtigkeit Ihrer Werte verändert hat. Vielmehr haben andere Wertigkeiten an Wichtigkeit gewonnen. Das sag ich aus der Perspektive der Generation Smartphone. "Nicht immer nur so aneinander vorbeigehen" ist auf jeden Fall etwas, das an Wertigkeit nichts eingebüßt hat.

  • christine sagt:

    Was für eine schöne Geschichte und was für eine tolle Frau R. ….. Ich hatte mir gleich den Buchtitel notiert da lese ich von einer evtl. KETTENLESEREIHE…. ich wäre gerne dabei!!
    LG
    Christine

  • Liisa sagt:

    Oh, das wäre natürlich toll! Ich bin ja auch eine schnelle Leserin, so dass Anna auch nicht lange auf das Buch wird warten müssen! Ich schicke Dir eine Mail mit meiner Anschrift, Smilla! 🙂

  • farbfreude sagt:

    Ich kenne das Buch nicht, bin aber fasziniert, was für eine schöne, interessante und kluge Frau, Frau R. ist. Und ich mag die Farben, die sie gewählt hat 🙂 !
    Liebe Grüße: Anke

  • Anna sagt:

    Ach, ist das schön!

  • Oona sagt:

    Wie Frau R. wohl ohne Sonnenbrille aussieht? Gern hätte ich ihr in die Augen geschaut, aber ich denke das wäre zu persönlich.
    Ja. Gut, dass ihr nicht aneinander vorbei gegangen seid!

    Wenn eine Gespräche sucht, dann können sie sich manchmal leicht ergeben. Da ich auch allein verreise, bin ich offen für Menschen und ihre Geschichten. Ob auf Mallorca, auf längeren Zugfahrten oder in Sankt Peter Ording auf einer Bank am Meer. Interssanterweise kann ich mich an Teile der Gespräche noch heute gut erinnern.
    Oft gehe ich über den Friedhof und sehe viele Menschen an Gräber stehen. Junge und alte Menschen. Seltsamerweise habe ich hin und wieder das Bedürfnis mit ihnen ein Gespräch anzufangen. Um welchen Menschen sie wohl trauern. Was leben da für Geschichten, Gedanken und Gefühle.
    Ich spreche selten jemanden an. Denn eine weiß nie, wo eine einen anderen Menschen seelentechnisch gerade begegnet.

    Es sind für mich die kleinen Momente des Kontaktes mit (mir manchmal fremden) Menschen, die das Leben spannend machen.

    LG
    Oona

  • Oona sagt:

    Da soll noch jemand behaupten, dass Internet sei unpersönlich. Wunderbar diese Buchkette. Tolle Idee!

    Und nein: ich möchte es nicht lesen…
    *lach*

    Gruß
    Oona

  • smilla sagt:

    Also ich freu mich, wenn noch mehr es lesen; Anna kann es ja auch weiterschicken, ich geb gen die Adresse an sie weiter!

  • smilla sagt:

    Oh, prima, gern, schick mir doch deine adresse per mail dann leite ch sie an anja weiter, und kann dir vielleicht auch wieder eine adresse schicken.

  • Anna sagt:

    Christine hat sich ja schon eingereiht (siehe unten); ich werd's so wie ich das sehe also an sie weiterschicken!?!

    Smilla, danke für's eventuelle Adresse weitergeben!

  • Astridka sagt:

    Was Frau R. zum Umgang der Menschen mit unserer Stadt sagt, kann ich nur unterstreichen. Ich komme gerade aus Wien & dort ist auch an & in "nebensächlichen" Vierteln alles gepflegter, liebevoller, nicht so beschmiert, verklastert mit Plakaten u.a., Müll überall.
    Und ebenso respektvoller & interessierter erscheint mir dort der Umgang miteinander.
    Als ich vor 36 Jahren nach Köln zog, konnte man auf der Straße mit allen möglichen Leuten ins Gespräch kommen. Heute werde ich im Bio-Supermarkt schon angemacht, wenn ich beim Schlangestehen wegen Rückenschmerzen mich bewegen muss, weil ich da den Menschen zu nahe komme. Kontakt zu unmittelbaren Nachbarn kommen nur durch hartnäckiges Bemühen der Älteren zustande. Da kann man monatelang die Päckchen für diese Leute annehmen….
    Besonders abstoßend finde ich hier in Köln, wenn in der Bahn offensichtlich bewegungseingeschränkte alte Menschen einsteigen & stehen müssen, während jüngere starr auf ihre Smartphones glotzen bzw. herumdrücken. War in Wien auch etwas anders: da wurde meinem Mann öfter ein Platz angeboten.
    Dabei geht es JEDEM besser, wenn man einander ein Lächeln schenkt….
    Den Buchtipp werde ich auch weiter verfolgen.
    LG
    Astrid

  • smilla sagt:

    Oona; Oh, Frau R. wurde gerade am Auge operiert, ich habe sogar auch ein Foto ohne Brille gemacht, aber es schien mir seltsam unnatürlich, weil die Brille wirklich einen schutz dargestellt hat. Deswegen habe ich das Foto nicht genommen.

    Du hast recht, es ist schwer zu wissen, wie jemand sich gerade fühlt. Aber aus Sorge zu stören sollte man glaube ich auch nicht zuu vorsichtig sein; gerade bei Friedhof muss ich zum Beispiel an den Herrn denken, der dort jeden Tag das Grab seiner Frau besucht. Ich habe damals gedacht, dass ich ihn nicht stören will, er dachte, dass er mein Foto stört. Und dann war es eine so tolle Begegnung: Im Herzen vereint
    Ich glaube, dass es gerade gut ist, wenn man solchen Orten dem Leben begegnen kann. Und doch ist es auch wichtig, dass es ein Ort des Ungestörtseins sein kann. Tja, man muss es immer aus dem Moment heraus entscheiden…

  • Dieses Buch werde ich mir so bald wie möglich besorgen und lesen… Und mit der Lieblosigkeit hat Frau R. – leider – so recht.

  • Cherry sagt:

    "Adressat unbekannt" ist ein wirklich außergewöhnliches Buch, mit so wenigen Seiten und einem doch so immensen Inhalt.
    Ich kann verstehen, dass du nach der Lektüre erst einmal sprachlos warst. So geht es wohl jedem.

  • Also, ich muss gestehen ich bin hinten rüber gefallen, als ich das Alter gelesen habe. 73! Da habe ich Frau R. doch fast 10 bis 15 Jahre jünger geschätzt. Ich glaube fest daran, dass "jugendliches Aussehen" eine Frage der Einstellung bzw. des Kopfes, der Seele und des Herzens ist.

    Und das Thema "Mehr miteinander statt übereinander reden" spielt gerade in meinem beruflichen wie auch privaten Leben eine große Rolle.

    Wieder vielen Dank für diese wundervolle Begegnung !!!

    LG Astrid

  • Anna sagt:

    Interessant, an den alten Mann auf dem Friedhof damals (bzw. an Deinen Post über die Begegnung) musste ich auch sofort denken, als ich Oonas Kommentar las!

  • smilla sagt:

    @AstridKa und Uschi, ich grübel da viel drüber; irgendwie tu ich mich sehr schwer damit, zuzustimmen. Ich glaube mir fehlt da, unter anderem der ausgleichende Ausblick. Ich finde Vergleiche früher/heute auch einfach schwer zu ziehen; war es früher sauberer? Um welchen Preis eventuell? Um den, dass “alles seine Ordnung hatte"? Damit will ich nicht entschuldigen, dass Menschen einfach ihren Müll an Ort und Stelle fallen lassen und sich aus der Verantwortung dem öffentlichen Raum gegenüber ziehen.

    Was mir mit zunehmendem Alter auffällt ist dies: naturgemäß können ja nur die älteren Generationen aus Erfahrung von früher sprechen. Und da kann man leicht den Eindruck gewinnen, dass man gerade das allerletzte Zeitalter kurz vor dem moralischen Untergang erlebt. Dieser Eindruck hat sich mir als Kind vermittelt, auch als ich 20 war und irgendwann hat es mich doch stutzig gemacht…
    Wenn man zb alte Filme guckt, oder Bücher liest aus anderen, vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten, dann findet sich auch dort die Rede von "früher war es besser". Es scheint also irgendwie System zu haben.
    Ich mag da nicht einstimmen; leere Tetra Paks, ein rüder Umgangston, Rücksichtslosigkeit und alles mögliche stört auch mich sehr. Ich mag es nur nicht anhand des Früher-Heute vergleiches bemängeln, weil ich dann den Eindruck habe, als bliebe es dabei, also quasi: früher war mehr Ordnung, heute ist es lieblos, Ende, aus, hoffnungslos.
    Da verlagert sich dann die Thematik auf eine Ebene, um die es, für mein Empfinden, eigentlich nicht geht und mit der man zudem diejenigen, die noch nicht auf soviel Früher zurückblicken können, auch nicht unbedingt für das eigentliche Anliegen gewinnt.

    Was sich mir allerdings vermittelt durch die Früher-Heute Vergleiche ist, dass Menschen sich fremd fühlen in ihrer Welt, die sie anders kennengelernt haben, in der sie sich vielleicht anders bewegen konnten, vielleicht besser vertrauen konnten. Das ist interessant, denke ich, wie sich die verschiedenen Generationen den öffentlichen Lebensraum teilen. Müssen, oder können. Und wie das der einzelne für sich konstatiert oder reflektiert. Was ich zu sagen versuche ist, dass mich dieser individuelle Blick sehr interessiert, allerdings ohne den Schwerpunkt auf einen Vorwurf o.ä nach außen zu legen, sondern auf die persönliche Geschichte.

  • Zickimicki sagt:

    schön, dass du dies hier noch geschrieben hast… in mir rührt sich auch immer großes unbehagen beim "früher war alles besser"… da schwingt wenig menschenliebe mit…und ich weiß auch nicht so recht, ob ich darauf neugierig sein möchte.
    sei gegrüßt von birgit, die wie so oft für die anregung dankt

  • smilla sagt:

    @ Zickimicki; ach… diese Kommentare sind doch ein Minenfeld 😉
    mangelnde Menschenliebe find ich nun auch ein hartes Wort …

  • Anna sagt:

    Uschi, magst Du Dich nicht einreihen in die Kettenlesereihe?

  • Zickimicki sagt:

    vielleicht hart…(aber gerecht;);););) schließlich rauben mir solche tiraden tagtäglich kraft auf arbeit (wenn lehrer jammern, wie alles schlimmer geworden ist, so dass man höllisch aufpassen muss, sich nicht einlullen zu lassen…) ja, aber die lebenserfahrungen und erkenntnisse von menschen sind immer interessant-da stimm ich dir bei und trolle mich auch ganz demütig in meine kommentarecke;)
    herzlichst birgit

  • Anonym sagt:

    Zum Buch möchte ich noch ergänzen, daß in den etwas älteren Ausgaben Frau Heidenreichs Vorwort UNBEDINGT ausgelassen und erst NACH der Lektüre des eigentlichen Textes gelesen werden sollte- es nimmt sonst sehr viel weg! In neueren Ausgaben hat der Verlag diesen bösen Fehler schon selbst korrigiert und Frau H.s Text hintenan gestellt.

  • Jan S. Kern sagt:

    Liebe Smilla, ich dachte wieder mal, als ich Fotos und Text besah, dass Deine Texte mir so gut gefallen wie Deine Bilder, und was Du nun noch hinzugefügt hast über das "früher war alles besser"-Phänomen, spricht mich ebenfalls an. (Hab' mir überlegt, ob das Phänomen vielleicht daher kommt, dass die Vergangenheit sozusagen "sichergestellt", da ja nun mal unwiederbringlich vorbei, ist und deshalb ein wenig verklärt?)
    Das Buch wollte ich schon länger lesen, und ich glaube, es ist die Art Buch, die ich gerne besitzen möchte – ansonsten finde ich die Idee der Lesekette sehr schön!
    Herzliche Grüsse,
    Jan

  • Anonym sagt:

    ui, kann ich in der Bücherkette auch noch mitmachen??? Aurora

  • Anna sagt:

    Ich kann mich vorerst nur einreihen in die Reihe der nach dem Lesen des Buches erst mal Sprachlosen… Viele Fragen und Gedanken schwirren mir durch Kopf und Herz, aber keine davon kann oder will ich sofort formulieren, weil ich zu verstört bin und auch, weil ich denjenigen, die noch lesen wollen, nichts vorweg nehmen will.

    Deshalb an dieser Stelle nur die Info an Dich, Christine, dass ich es leider erst morgen schaffe, dass Buch weiterzuschicken.

    Und ich leg noch ein paar weitere Karten von Dir, Smilla, dazu. Hatte sie noch von einst, als Du sie mir mit dem Buch von Patricia und Stefan (ist deren zweites Buch eigentlich schon raus?) geschickt hast. Schöne Gelegenheit, sie nun in diesen Kreislauf zu geben! Wer weiß, von wie vielen Menschen das Buch noch gelesen werden kann??

  • Anna sagt:

    Christine, Buch ist auf dem Weg, hoffe, Du hast es noch morgen! Liebe Grüße, Anna

  • Gabriela sagt:

    Wir leben jetzt in der Zeit, von der unsere Nachkommen einmal sagen werden : früher war alles besser….

    Mein Gedanke zum Thema und gerne reihe ich mich ein in die Buchkette, falls möglich.

    Liebe Grüße 🙂

  • smilla sagt:

    🙂 schön gesagt! Prima, gerne, das Buch ist gerade auf dem Weg zu Christine, ich werde ihr deine Adresse weitergeben, wenn du mir eine mail schickst, ok?
    lg Smilla

  • smilla sagt:

    Danke, Jan. Das mit dem verklärt ist sicherlich richtig. was noch dazukommt, ist, glaube ich, dass sich gesellschaftliche, moralische, soziale … Veränderungen am ehesten an der Folgegeneration zeigt, die dann dafür – quasi und vermutlich unbewusst – "beschuldigt" wird, als hätte sie sie in die Welt mitgebracht.

  • smilla sagt:

    Was machst du denn beruflich? lg Smilla

  • christine sagt:

    Ich habe das Büchlein erhalten und auch schon ausgelesen.
    Es hat mich sehr beeindruckt!!
    Danke !
    Wenn ich eine Adresse erhalte schicke ich es sehr gerne weiter.
    Einen schönen Tag wünscht
    Christine

  • smilla sagt:

    ich schick dir Gabrielas Adresse.

    Sonst noch jemand, der/die das buch gerne lesen würde im Anschluss?

  • Eine interessante Seit mit wunderbaren Fotos und Artikeln. Ich lese schon seit einer Stunde und komme garantiert wieder. Einen kommentar könnte ich unter jeden Artikel setzen. Diesen habe ich mir ausgesucht, aufgrund der Buchempfehlung. Ich habe es mir eben sofort bestellt. Lg vonner Grete

  • christine sagt:

    Das Päckchen ist fertig und geht am Freitag früh zur Post, leider habe ich vorher keine Möglichkeit. Gabriela kann gespannt sein 🙂
    Es grüßt
    Christine

  • Gabriela sagt:

    Das Buch ist inzwischen bei mir und ich sende es in ein paar Tagen gerne weiter wenn ich eine Adresse bekomme.
    Ansonsten hätte ich auch Interessenten außerhalb von Bloggersdorf.

    Sommersonnengrüße 🙂

  • mo jour sagt:

    liebe smilla,

    immer wieder DANKE für die wunderbar menschlichen geschichten hier, die schönen bilder – und die kostbaren anregungen.

    dieser bericht hat mich neugierig gemacht, ich kannte das buch noch nicht; habe es mir dann auch gekauft, schon vor einer ganzen weile, in einem rutsch durchgelesen – und bin nach wie vor total verstört und geplättet. konnte mich einfach nicht früher dazu äußern, weil der schock der klarheit in mir immer noch arbeitet.

    das schlimme ist: die in diesem buch so schonungslos beschriebene grausamkeit ist nicht nazi-vergangenheit, sondern aktueller alltag. dazu braucht es kein totalitäres regime.

    es ist das biblische 'auge umd auge …', das vererbte und retournierte trauma, das so schwer zu durchbrechen ist.

    es sind genau so die bereits angesprochene aktuelle gesellschaftliche kälte, die wirtschaftliche unsicherheit, die armut, die ausgrenzung, die demütigung am arbeitsplatz, in (nicht nur deutschen) amtsstuben, diskriminierung und mobbing. da hilft es wenig, dass auf unserem staat das label "Demokratie" klebt.

    mich gruselt: das, was in "Adressat unbekannt" wie eine allgemein gültige fabel beschrieben wird, habe ich im kleinen persönlichen alltagskrieg schon so oft erlebt. und manchmal vielleicht sogar verursacht. auch wenn weder ich noch andere daran gestorben sind: die graumsamkeit bleibt.

    "gewalt erzeugt gegengewalt", wie Mahatma Gandhi oft sagte. es bleibt eine der größten aufgaben, sich nicht provozieren zu lassen.

    es hat mit leben und leben lassen zu tun, mit respekt und dem wichtigsten credo:

    "alle wesen sind auf diesem planeten, um sich gegenseitig zu helfen. wenn man anderen nicht helfen kann, sollte man ihnen zumindest keinen schaden zufügen."

    ich arbeite daran.

    liebe grüße!
    mo jour

  • FroniCloni sagt:

    Hi smilla, bin zufällig auf deinen Blog aufmerksam geworden. Die Geschichten von den Begegungen die du da niederschreibst, sind wirklich sehr inspirierend. Sie bringen einen zum nachdenken und die Bilder sind der Hammer! Hab sofort deinen Blog abonniert! Freue mich auf weitere tolle Posts von Dir. Liebe Grüsse Froni

  • smilla sagt:

    Vielen dank FroniCloni, das freut mich! So langsam gehts auch wieder weiter hier. lg smilla

  • christine sagt:

    Habe dir meine Adresse geschickt…..freu mich.
    LG
    Christine

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